Auf Wiedersehen

Zeit zum Abschied! Zeit um Danke zu sagen. Zwei wunderschöne Monate gehen zu Ende. Pater Liman  hat sich heute auf den Weg zurück nach Indien gemacht. Danke an alle die diesen Besuch ermöglicht haben. Danke allen die ihm Deutschland gezeigt, erklärt und näher gebracht haben. Danke für die hunderte wunderschönen Begegnung. Danke für eure Liebe. Danke sagen unsere Kinder in Indien. Danke sagen Liman und ich aus tiefstem Herzen.

Pater Liman Nayak zu Besuch in Karlsruhe

Liebe Freunde!
 
Pater Liman Nayak aus Indien Odisha, wird am Sonntag den 31.März in Deutschland Frankfurt landen.
Pater Liman ist ein junger Kapuziner-Pater aus Odisha. Er hat in Indien bereits Deutsch gelernt. Zur Zeit ist er Direktor am Kleinen Priesterseminar in Berampur.
Er wird zwei Monate in Karlsruhe sein. In dieser Zeit werden wir ihm einen weiteren Deutschkurs ermöglichen und Einblicke in die pastorale Arbeit bei uns.
Unser Ziel ist es, dass er eines Tages Ferienvertretungen in Deutschland übernehmen kann. Somit hätten wir ein regelmäßiges jährliches Einkommen für Odisha. Dies wäre ein weiterer Meilenstein für unsere Arbeit in Odisha auf dem Weg zu einer eigenständigen Provinz.
Einen kleinen Vortrag über Odisha unser Projekt in Indien/Atlima werden wir in den nächsten Tagen vorbereiten und dazu öffentlich einladen.
Herzlich willkommen Pater Liman und gute Begegnungen in Deutschland.
 
Vielen Dank für Eure Unterstützung
 
Euer Achim
 

Pater Thomas Sebastian trifft den Papst

INTERVIEW – TITELGESCHICHTE

Bruder des Friedens‘ besucht die VAE,

Pater Thomas Sebastian OFM Cap

Pater Thomas Sebastian OFM Cap, Missionar in den VAE seit fünf Jahren, sagt in einem Exklusivinterview mit Indian Currents, dass der Besuch von Papst Franziskus eine globale Wirkung haben wird. Er hofft, dass die Christen und Muslime ihre Vorurteile abbauen und gemeinsam für den Frieden arbeiten werden.

Pater Thomas Sebastian ist ein ehemaliger Provinzial der Kapuziner der Provinz Mary Matha, Andhra-Orissa, und promovierte in Moraltheologie. Er war Präsident des Vijnananilayam Institute ofPhilosophy and Religion, Eluru, AndhraPradesh. Seit vier Jahren arbeitet er mit Bischof Paul Hinder OFM Cap, dem Apostolischen Vikar des Apostolischen Vikariats Südarabiens in Abu Dhabi zusammen. Pater Thomas ist derzeitPfarrer von St. Anthony of Padua Catholic Church, Ras Al Khaimah, VAE.

INDIAN CURRENTS – 11. – 17. Februar 2019

 

IC: Da er der erste Papst ist, der die Arabische Halbinsel besucht, wie ist Ihre Meinung zum Besuch von Papst Franziskus in den Vereinigten Arabischen Emiraten?

Pater Thomas: Papst Franziskus hat mit seinem Besuch in den VAE vom 3. bis 5. Februar 2019 Geschichte geschrieben. Er ist der erste Papst, der die Arabische Halbinsel besucht. Als er im Begriff war, einen historischen Besuch in den VAE zu unternehmen, sagte er, dass er das Land als Bruder besuchen würde. In der Tat kam er als Bruder des Friedens.

Papst Franziskus kam in die VAE auf Einladung Seiner Hoheit Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, Kronprinz von Abu Dhabi und stellvertretender Oberbefehlshaber der Streitkräfte der VAE. Die Regierung der VAE war außerordentlich großzügig und gastfreundlich. Die muslimischen Führer und Papst Franziskus haben einen Dialog miteinander aufgenommen. Es wird definitiv wachsen und Früchte tragen. Die Muslime und Christen werden einander näherkommen und sich gegenseitig respektieren. Da die Christen in den VAE alle Expatriates sind, brauchen sie die Akzeptanz und Unterstützung der Einheimischen und die Einheimischen den Service und die Unterstützung der Christen für die weitere Entwicklung des Landes.

Papst Franziskus war mutig genug zu sagen, dass es keinen Platz für Terrorismus und Gewalt gibt. Alle müssen für den Frieden zusammenarbeiten und gemeinsam den Weg des Friedens gehen. Toleranz und Koexistenz sind die Bedürfnisse des Tages.

Der Besuch von Papst Franziskus wird definitiv globale Auswirkungen haben. Als Brüder werden Christen und Muslime Vorurteile und Feindschaftsgefühle abbauen und können mehr Religionsfreiheit bringen.

IC: Der Anteil der Christen im arabischen Raum nimmt ab. Ebenso wichtig ist, dass Christen in einigen der muslimischen Länder Zielscheibe [der Gewalt, Vorurteile usw.] sind. Welche Botschaft vermittelt der Besuch des Papstes in diesem Zusammenhang?

Es ist wahr, dass der Anteil der Christen im arabischen Raum abnimmt. Es ist auch wahr, dass die Christen Zielscheibe sind. Der Papst brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass der Herr in diesem Land der Vielfalt sein Volk nicht im Stich lassen wird. Indem sie Papst Franziskus willkommen heißen, sind die VAE zu einem Vorbild für die Welt geworden. Die Menschen dieser Nation, die verschiedene Sprachen sprechen, entdecken, dass sie alle eine gemeinsame Menschlichkeit teilen. Der Besuch des Papstes sendet die Botschaft von Akzeptanz, Toleranz und Verständnis, gegenseitiger Respekt und friedliches Zusammenleben. Die Demut und Sanftmut von Papst Franziskus erregte die Aufmerksamkeit der Welt. Er bekräftigte, dass alle geliebte Kinder Gottes sind.

Obwohl die Predigt des Papstes an die Christen gerichtet war, konnten sich auch die Nichtchristen davon inspirieren lassen. Ein Leben auf der Grundlage der Seligpreisungen bringt Freude, die nicht ausgelöscht werden kann. Gott wird uns nie im Stich lassen und möchte immer in Gemeinschaft mit uns sein.

In allen Reden hinterließ Papst Franziskus einen Hoffnungsschimmer, wir können weitermachen, denn der Herr wird uns einen neuen Weg eröffnen; er kann sogar Wege in der Wüste öffnen. Es gibt also keinen Grund zur Sorge. Er erinnerte uns an unseren Aufruf zur Heiligkeit und an die Notwendigkeit, bereit zu sein, den Menschen um uns herum Gutes zu tun. Wenn wir demütigen Glauben, konkrete Liebe und Sanftmut besitzen, werden wir zu Kanälen göttlicher Gegenwart.

IC: In einer Region, in der es Einschränkungen für die Ausübung anderer Religionen als des Islam gibt, welche Auswirkungen wird der Besuch auf die Ausübung anderer Religionen, insbesondere des Christentums, haben?

Die Christen genießen in den VAE viel Freiheit. Der Papstbesuch kann dazu führen, dass andere viel restriktivere Länder der Region den Christen und Menschen anderer Religionen mehr Religionsfreiheit gewähren. Dies kann auch innerhalb der VAE geschehen, da es in einigen Landesteilen Einschränkungen gibt.

IC: Der Besuch fällt mit der Erklärung der VAE von 2019 zum Jahr der Toleranz zusammen. Den gleichen Gedanken äußerte der Papst, als er über die Notwendigkeit sprach, “als eine Familie in eine Arche einzutreten”, die die stürmischen Meere der Welt befahren kann. Ihre Stellungnahme dazu?

Die VAE haben 2019 zum Jahr der Toleranz erklärt, um die Vision von Akzeptanz und Toleranz des Sheikh Zayedwiderzuspiegeln. Sie beabsichtigt die Stärkung der Rolle des Landes bei der Förderung von Stabilität und Wohlstand in der Region. Sie zielt auch darauf ab, die Sicherheit, Stabilität und das Glück der Menschen auf der ganzen Welt zu gewährleisten. Es geschieht mit dem Ziel, die internationale Rolle zu festigen, die das Land als Hauptstadt des Zusammenlebens und der Begegnung der Zivilisationen spielt. In diesem Jahr wird Sheikh Zayeds Überzeugung geehrt, dass die VAE alle Nationalitäten und Religionen willkommen heißen sollten. Vor diesem Hintergrund sehen wir den Besuch von Papst Franziskus in den VAE.

Am 4. Februar 2019 unterzeichneten Papst Franziskus und der Großimam von Al-Azhar das Dokument “Menschliche Brüderlichkeit für Weltfrieden und Zusammenleben”. Dieses Dokument stellt einen wichtigen Schritt nach vorn im Dialog zwischen Christen und Muslimen dar und ist ein starkes Zeichen für Frieden und Hoffnung für die Zukunft der Menschheit. Franziskus und Al-Tayyib haben gemeinsam einen Weg des Friedens und der Versöhnung aufgezeigt, auf dem nicht nur Christen und Muslime, sondern auch alle Menschen guten Willens gehen können. Beide haben ihre Hoffnung zum Ausdruck gebracht und sind übereingekommen, einen universellen Frieden zu suchen und zu finden, den alle in diesem Leben genießen können.

Die gemeinsame Erklärung ist ein mutiges und prophetisches Dokument, wie es die dringendsten Fragen unserer Zeit konfrontiert und namentlich nennt, an denen diejenigen, die an Gott glauben, ermutigt werden, ihr eigenes Gewissen zu hinterfragen und selbstbewusst ihre eigene Verantwortung zu übernehmen, um einer gerechteren und geeinten Welt das Leben zu schenken. Mit eindeutigen Worten erklärten sie, dass niemand jemals befugt ist, den Namen Gottes auszunutzen, um Krieg, Terrorismus oder jede andere Form von Gewalt zu rechtfertigen. Außerdem bekräftigten sie, dass das Leben immer geschützt werden muss und gleichzeitig die Rechte der Frauen uneingeschränkt anerkannt werden müssen, und jede diskriminierende Praxis in dieser Hinsicht abzulehnen ist. In einer freundlichen und brüderlichen Atmosphäre teilten sie die Freuden, Leiden und Probleme der heutigen Welt. Vor der Menschheit, verwundet durch so viele Spaltungen und ideologischen Fanatismus, zeigten die großen spirituellen Führer, dass

die Förderung einer Kultur der Begegnung ist keine Utopie, sondern die notwendige Voraussetzung, um in Frieden zu leben und zukünftigen Generationen eine bessere Welt zu hinterlassen als die, in der wir leben.

IC: Wie vergleicht man Papst Franziskus, der versucht, sich mit den Muslimen in den von ihnen dominierten Ländern zu verbinden, mit seinem Vorgänger Papst Benedikt XVI., dessen Äußerungen gegen Muslime umstritten waren?

Es ist wahr, dass die Rede von Papst Benedikt XVI. kontrovers war und in der gesamten muslimischen Welt Wut auslöste, obwohl sie nicht dazu bestimmt war, Muslime zu beleidigen. Papst Benedikt entschuldigte sich und machte deutlich, dass das Zitat aus einem mittelalterlichen Text, den er verwendete, in keiner Weise seine persönlichen Gedanken ausdrückt. Die wahre Bedeutung seiner Rede in ihrer Gesamtheit war eine Einladung zu einem offenen und aufrichtigen Dialog mit gegenseitigem Respekt. Die Absichten des Papstes wurden missverstanden, und so gab es in vielen Ländern sehr heftige Reaktionen.

Papst Franziskus, der in die VAE gekommen ist, führt wirklich einen aufrichtigen Dialog in einem brüderlichen Geist und mit gegenseitigem Respekt. Er war mutig genug, Gewalt, Krieg und Hass in verschiedenen Teilen der Welt zu verurteilen. Seine Annäherung, ich bin sicher, wird die Wunden der Vergangenheit heilen. Er kam als Bruder des Friedens und wird den bereits begonnenen Dialog fortsetzen. Es besteht kein Zweifel daran, dass der Geist der Brüderlichkeit unter Christen und Muslimen wachsen wird. Das Erbe seines Besuchs und die Erinnerungen an diejenigen, die er berührt hat, werden noch viele Jahre andauern.

Sendetermin Bares für Rares

Bares für Rares. Nur wenige kennen diese Sendung mit Horst Lichter nicht.

Zu sehen sind Menschen die antike, besondere, wertvolle oder kuriose Dinge in diese Fernsehsendung bringen.

Neugierig, wie diese wohl von den Experten bewertet werden. Sind sie interessant? Wie alt ist das Stück?  Wieviel Geld (bares) bekomme ich dafür? Meist ist die letzte Frage von Horst Lichter, bevor es in den Händlerraum geht:  Was willst du denn mit dem Geld machen das du bekommst?

Auch Achim Kaltwasser hat sich mit einer Rarität auf den Weg gemacht ins Pulheimer Walzwerk bei Köln. Seine Antwort auf die Frage von Horst Lichter war ganz klar.

„Der Erlös geht an unsere Kinder nach Indien.“ Wieviel Geld er bekommen hat und um welche Rarität es sich handelte, könnt ihr am Dienstag den 26.Februar 2019 zwischen 15:05 und 16:00 Uhr im ZDF sehen.  

Jahresbericht 2018

Bauabschnitt 1 – Kloster Atlima

Kloster Atlima Baubeginn 2018

Kloster Atlima Baubeginn 2018

Zerstörung der Kirche durch einen Zyklon.

 

Zerstörte Kirche

Zerstörte Kirche

Liebe Familie, Freunde, Bekannte,
liebe Helfer und Gönner der Kinderhilfe Indien,
2018 geht dem Ende zu. Im vergangenen Jahr haben wir sehr viele Projekte für die Kinderhilfe Indien organisiert und durchgeführt. Mit Recht und Stolz dürfen wir von einem großen Erfolg unserer Aktionen sprechen, ob Flohmarkt, Nacht der Chöre, Palmstrauß-Verkauf, Adventsbasar oder die Labyrinth-Aktion. Wir haben eine stolze Summe von 7.892,70 € erarbeitet.
Aus Indien sind gute Nachrichten gekommen.
Derzeit wird das Kloster gebaut. Der erste Bauabschnitt hat begonnen. Die Brüder freuen sich, bald in einem soliden Haus leben zu können.
Nach diesem Bauabschnitt wird der Bau der Schule erfolgen. Ebenso wurde ein Brunnen gebohrt, der mit euren Spenden finanziert wurde. Somit ist eine wichtige Lebensgrundlage geschaffen – sauberes Trinkwasser für diese Region. Pater Gregory, der dieses Bauprojekt in Atlima leitet, hat mir Bilder gesandt. Diese findet ihr im Anhang. Der Bauplan für die Schule ist noch nicht erstellt worden, das kommt zu einem späteren Zeitpunkt.
Pater Melchior, der Provinzial der Kapuziner, hat mir Fotos von der Kirche in Atlima geschickt. Leider wurde die provisorische Kirche von einem Zyklon zerstört. Somit kommen weitere Arbeiten und zusätzliche Kosten auf die Kapuziner-Patres zu. Die Kirche hat Priorität, weil sie das Versammlungsgebäude der kleinen Gemeinde ist.
Pater Gregory hat leider keine Möglichkeiten mit mir über Internet oder Handy zu kommunizieren. Der Ausbau der Handynetze ist dort noch nicht so weit vorangeschritten. Wenn er in einer anderen Stadt ist, meldet er sich aber regelmäßig, so wie vergangene Woche. Als er mir die Bitte vorgetragen hat ihm zu helfen, damit die Witwen und Waisen an Weihnachten eine kleine Gabe von den Patres erhalten können. Dem möchte ich gerne nachkommen und habe den Eine-Welt-Ausschuss um Genehmigung gebeten, dass wir allen vier Stationen in Odisha je 1000 € schicken können, damit die Kapuziner-Patres den Witwen, Waisen und Kindern mit kleinen Weihnachtsgaben beschenken können. Denn wir wollen das Geld nicht nur in Steine investieren, sondern vor allem den Menschen in Not zukommen lassen.
Ein weiteres Projekt, ist Pater Liman Nayak, der in Indien Deutsch gelernt hat, zum ersten Mal einen Aufenthalt in Deutschland zu ermöglichen.
Pater Liman ist der einzige Pater in Odisha, der Deutsch als Fremdsprache gelernt hat. Seine Deutschkenntnisse müssen freilich noch verbessert werden, aber er ist einer der Patres, der in Zukunft Vertretungen in Deutschland machen soll. So können wir Nachhaltigkeit schaffen.
Die Schwierigkeit im Moment liegt noch darin, dass ich keine dauerhafte Bleibe für ihn finde. In Freiburg habe ich mit den Verantwortlichen im Priesterseminar und dem zuständigen Diakon gesprochen. Hier habe ich negative Antworten erhalten. Ein Aufenthalt bei den Weißen Brüdern wäre am besten. Aber leider wird ihr neues Haus in der Amalienstraße frühestens im Mai bezugsfertig, sonst wären die Brüder und Schwestern bereit gewesen.
Ein geplanter, weiterer Deutschkurs ist leider auch schwierig, da die Zeit seines Aufenthaltes sehr begrenzt ist, und die Kurse zu anderen Zeiten stattfinden. Pater Liman leitet in Berhampur das kleine Priesterseminar. Er ist dort Direktor der Schule. Seine Ferien sind vom 25. März bis 10. Juni geplant. Für diese Zeit brauche ich eine Unterkunft, Verpflegung und ein Beschäftigungskonzept. Sollte jemand eine Möglichkeit haben für die Unterkunft, jemand Deutschunterricht für drei, vier Wochen geben können oder Zeit und Lust haben, mit mir zusammen Pater Liman zu begleiten während seines Aufenthaltes würde ich mich sehr über Nachricht freuen.
Sollte ich keinen Weg finden, müsste ich dieses Projekt um ein Jahr verschieben. Pater Liman freut sich bereits sehr auf die Reise und ich würde ungern absagen.
Für eure große Liebe und Hilfe im vergangenen Jahr, sage ich im Namen der Pfarrei St. Stephan der Seelsorgeeinheit Allerheiligen, im Namen des Eine –Welt-Ausschusses und ganz besonders in meinem eigenen Namen ein von ganzem Herzen kommendes Dankeschön.
Ich bin froh und stolz so viele Helferinnen und Helfer, Freunde und Förderer für das Projekt Kinderhilfe Indien gefunden zu haben. Anbei schicke ich euch eine Spendenübersicht. Als Spender und Unterstützer der Kinderhilfe Indien habt ihr ein Recht auf Transparenz der Finanzen, wie die Spenden verwendet werden.
Dies möchte ich auch gerne tun, kein Cent der Spenden wird für Werbemaßnahmen oder Reisen verwendet. Alles Geld wird für die Kinder in Indien verwendet, jeder Cent kommt an.
Ich bitte Euch alle um Euer Gebet für die Menschen in Indien, unser Projekt und die Kapuziner-Patres die Vorort so wertvolle Arbeit leisten.
Ich bitte auch weiterhin um Eure Hilfe, sei es Geld oder Zeitspenden. Bitte sagt es weiter, immer wieder werden seriöse Spendenprojekte gesucht. Dieses, unser Projekt, die Kinderhilfe Indien gehört in jedem Fall dazu.
Ich grüße euch von Herzen wünsche allen frohe und friedvolle Weihnachten und ein gesundes Wiedersehen im Neuen Jahr 2019.
Euer Achim Kaltwasser

Flohmarkt auf dem Stadtfest in Karlsruhe

Mann nehme: 15 coole Leute, viele, viele tolle Sachen von vielen tollen Menschen, Honig, Marmelade, Likör, Kuchen, Kaffee und ne kräftige Kartoffelsuppe, natürlich alles hausgemacht, gebe alles zusammen, und schon hast du einen super schönen Tag.

 

 

Was kommt dabei raus?
Ein wunderschöner Samstag, mitten in der City von Karlsruhe. Bei traumhaften Sonnenschein hatten wir den ganzen Tag eine „volle Wiese“. Tausende von Menschen kamen zum schauen, kaufen, reden, Pause machen bei Kaffee und Kuchen, oder einer Kartoffelsuppe und „Zäpfle“

 

 

Unser Team von knapp 20 Leuten hat alles gegeben. Soooo viel Menschen haben uns tolle Dinge zum verkaufen geschenkt. Andere haben mir einfach so einen Schein für unsere Projekte in Indien in die Hand gesteckt.

 

Die Krönung für mich war der Besuch meiner lieben Freunde aus Walldürn und die hunderte Gespräche mit den Besuchern.

 

 


Wie hoch ist der Erlös?

Unglaubliche 3.661,75 € haben wir erarbeiten können. Herzlichen Dank!! – Mehr konnten wir nicht geben.

Kassenbericht 2018

Spendenbericht Kinderhilfe Indien
     
Saldovortrag 02.01.2018    21.855,18 € 
     
Einnahmen    
     
Spenden    
Nacht der Chöre  2.267,50 €   
Flohmarkt  3.661,75 €   
Palmsträuße  1.678,68 €   
Kräutersträuße  284,77 €   
Weihnachtsbasar  2.425,00 €   
Spenden  18.869,25 €   
Summe  29.186,95 €   29.186,95 € 
     
Ausgaben    
     
Klosterneubau Atlima  5.000,00 €   
Brunnenbau Atlima  2.000,00 €   
Schule Simonbadi Ausstattung mit Möbeln  2.500,00 €   
Schule Barakhmar Ausstattung mit Möbeln  2.500,00 €   
Operation Unfallopfer  1.500,00 €   
Autokauf  2.500,00 €   
Weihnachtspräsente für Witwen, Waisen und Kinder in 4 Missionsstationen  4.000,00 €   
Bankgebühren für Auslandsüberweisungen  35,00 €   
Summe  20.035,00 €  -20.035,00 € 
     
Stand per 31.12.2018    31.007,13 € 

Überschwemmung Kerala

Hier ist eine erster Bericht über die Überschwemmung in Kerala.
Seit zwei Wochen bin ich in Kerala zur Vorlesung an der Hochschule Thellakom. Ihr habt über die Überschwemmung in Kerala von Medien gehört.
Das Ausmaß der Schaden ist unübersehbar. In den letzten drei Tagen sind hunderte gestorben. Hunderttausende haben ihre Häuser verloren. Tausende warten auf den Hausdächern auf Rettung. Das Militär und zahlreiche Helfer sind im Einsatz. Alle unsere Kirchen und Schulen nehmen die vor den Fluten wegrennenden Menschen auf. Drei unserer Klöster (Kavalam, Mupliyam & Panamaram) sind unter Wasser. Die Mitbrüder konnten sich retten. Alle unsere Theologie-Studenten und Mitbrüder sind im Einsatz.
Der Flughafen Kochi (Cochin) ist überflutet. Der Zugverkehr steht still. Nur wenige Busse und Autos fahren. Manche Krankenhäuser sind wegen Überflutung geschlossen. Lebensmittel und Trinkwasser wird in den Rettungsstationen immer knapper. Rund um die Uhr sind die Helfer und Regierungsstellen im einsatz, aber es reicht nicht aus. Die Fischer helfen mit ihren Fischerbooten großartig.
Der Wiederaufbau, besonders der Gebäude, Straßen und Brücken wird eine große Herausforderung.
Helft bitte mit. Ich werde mich wieder melden.

Lehrer für Indien gesucht

Urlaub machen, die Landschaft genießen und Deutsch-Unterricht geben.

Willkommen in Indien wir suchen Lehrer –  genieße die Eindrücke des Landes

Sechs Wochen in Indien/Kerala Mo – Fr vormittags 4 Std. deutsch unterrichten.

23. April bis 03. Juni 2018 und weitere Termine
 Freier Aufenthaltkleine Lehrergemeinschaftmotivierte Schülergruppe

 

Der Frankfurter Kapuziner Br. Paulus Terwittewww.buderpaulus.de) ist begeistert von der Sprachschule, die sein Kapuzinermitbruder Jeby gegründet hat. Br. Jeby hat sieben Jahre in Deutschland gelebt.

 

Assisi Institute of Foreign Languages

Bharananganam P.O.

Bharananganam 686578, (Kottayam Dist.)

Kerala

 https://www.facebook.com/Assisi-Institute-of-Foreign-Languages-Bharananganam-341288836275101/

Die Nacht der Chöre in St. Stephan

 

Die Kinderhilfe Indien in Aktion!

Was war da los? Die Nacht der Chöre in St. Stephan Karlsruhe. Am vergangenen Freitag haben ausgewählte Karlsruher Chöre von 19 Uhr bis 23 Uhr diese beliebte Konzertnacht mit abwechslungsreichen und anspruchsvollen Programmen gestaltet. Im halbstündigen Takt folgte ein Chor auf den nächsten. Die Pause und die ganze Nacht hindurch wurden die rund 1000 Besucher und Chormitglieder mit Getränken und Speisen versorgt. 25 meiner Freunde, Mitglieder des Pfarrgemeinde St. Stephan und Gönner der Kinderhilfe Indien waren unermüdlich im Einsatz. Die Illumination des Labyrinths auf der Wiese von St. Stephan, die Bar, der Crêpes-Stand und die vier Bewirtungsstände mit Speisen und Getränke boten ein gewaltiges Angebot für unsere Gäste. Der Erlös des Caterings ist für unsere Projekte in Indien bestimmt. 2.000 € wurden von den vielen fleiißigen Helfern erwirtschaftet. Vielen Dank an alle die in irgendeiner Weise dazu beigetragen haben. Die vielen, vielen positiven Rückmeldungen und die große Dankbarkeit der Besucher und Sänger*innen und nicht zuletzt des Dekans, unseres Kantors Patrick Fritz-Benzing und dem Vorstand des Stephanchores, macht Mut solche Projekte durchzuführen und zu unterstützen. Leider hatte keiner wirklich Zeit Fotos zu machen, dennoch hier einige Eindrücke. Hier eine Rückmeldung des Vorstandes des Stephanchores: lieber Achim, herzlichen Dank dir und deinem Team für die perfekte Kulisse zur gestrigen Nacht der Chöre. Was ihr auf die Beine gestellt habt war mehr, als ich mir jemals hätte träumen können. Neben der fantastischen Chormusik hatten unsere Zuhörer*innen so auch ein schönes, nahezu familiäres Gemeinschaftsgefühl. Bitte gib meinen Dank an alle weiter, die in irgendeiner Art und Weise an dieser Organisation beteiligt waren. Vielen Dank! Martin